Allgemein Ausbildung

Die Schule darf natürlich nicht fehlen!

Brille auf Lehrbuch

Was so anders an der Berufsschule im Gegensatz zum Gymnasium ist, erfahrt ihr hier 😉

Endlich hatten wir das erste Mal Berufsschule und mir schossen am Vorabend direkt tausend Fragen durch den Kopf: Was kann ich mir darunter vorstellen? Wie werden die anderen Mitschüler sein? Wird mein Zeitmanagement passen? Und vor allem – wie werden die Lehrer wohl sein …?

Anfangs etwas zur Schule: Wir besuchen das Oberstufenzentrum (OSZ) II in Cottbus. Dort gibt es verschiedene Abteilungen, in denen man je nach Beruf unterrichtet wird. Wir, also die Schüler der kaufmännischen Ausbildung, besuchen Abteilung 5. Näheres findet ihr auf der Homepage.

Cottbus ist einige Kilometer von meinen Heimatort entfernt, um genau zu sein 98,5 km. Es gibt dort zwar die Möglichkeit im Wohnheim zu übernachten, aber ich habe mich für das Pendeln entschieden. Glücklicherweise habe ich die Möglichkeit für diese Zeit in Falkenberg/Elster zu bleiben, wo sich der Bahnhof befindet. So kann ich morgens etwas länger schlafen.

Ich stehe (freiwillig!) um 4 Uhr morgens auf, dann habe ich noch genug Zeit, um mich in Ruhe fertig zu machen. Mein Zug fährt um 5.23 Uhr ab. Hört sich schlimm an, aber ich kann gut schlafen im Zug und ich versuche auch so zeitig wie möglich abends wieder im Bett zu liegen.

Nichtsdestotrotz hat mich dies am ersten Tag ziemlich fertig gemacht: Kopfschmerzen waren die Folge. Zum Glück gab es nicht viel, bis auf die Begrüßung an der Schule und weitere organisatorische Dinge, zu klären.

Als Bankkaufmann/Bankkauffrau wird man in 12 verschiedenen Lernfeldern unterrichtet, die man den großen Gebieten Rechnungswesen, Bankbetriebslehre und Volkswirtschaft zuteilen kann. Außerdem bleiben die Fächer Deutsch, Sport und Englisch, wie aus der vorherigen Schulzeit, bestehen. Hinzu kommt noch das Fach WISO, also Wirtschaft und Soziales. Darin lernt man vieles, was man später mal im alltäglichen Leben gebrauchen kann: die Inhalte der Arbeitsverträge, Versicherungen und Vorsorge, etc.

Ich muss sagen, dass mir die Schule richtig gut gefällt: Der Stoff interessiert mich, weil ich ihn direkt bei der Arbeit einbringen kann. Endlich sehe ich auch alle anderen Azubis des ersten Lehrjahres wieder und kann quatschen. Die Lehrer sind sehr nett und haben viel Geduld, Humor und vor allem Spaß an der Arbeit, sodass einem das Aufpassen leichter fällt.

Falls ihr Fragen zum Thema Berufsschule, Pendeln und Wohnheim habt, schreibt es einfach in die Kommentare und ich werde sie euch beantworten 🙂

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