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Was sag ich und was sag ich nicht? Das ist hier die Frage.

OH GOTT!! Was soll ich nur sagen?! Die erste große Herausforderung in der Ausbildung!

Die erste große Herausforderung ist garantiert für jeden frisch gebackenen Auszubildenden der erste Kundenkontakt. Was sag ich? Wie stehe ich da? Was mache ich, wenn er Nein sagt? Was ist, wenn er mit mir als Auszubildende nicht sprechen möchte? Was ist, wenn ich keine Antwort auf seine Frage habe?
Diese Fragen stellen sich wohl alle Auszubildenden, wenn sie das erste mal im Service oder in der Beratung eingesetzt sind. Aber niemand ist damit allein. Man hat immer Hilfe von einem Kollegen oder einem Ausbilder.

Und nach dem ersten Gespräch wird einem klar – die Sorge ist unbegründet. Mich selbst macht jedes Kundengespräch mutiger, sicherer und selbstbewusster. Man lernt die richtige Wortwahl und den besten Umgang mit Kunden kennen. Wenn ich etwas nicht weiß, kann ich jederzeit einen Kollegen fragen. Wenn ein Kunde zu einer Sache Nein sagt, liegt es nicht unbedingt an mir selbst. Ein guter Tipp für mich zum Üben war eine Aktion, an dem ich einen Tag lang jeden Kunden auf ganz bestimmte Dinge ansprach.

Es gibt natürlich auch „schwierige“ Kunden, bei denen das nett und freundlich sein nicht immer leicht ist, doch lasst euch davon nicht aus der Ruhe bringen. Wenn man es richtig betrachtet, ist das sogar die beste Übung ;-). Mein allererster Kunde war eigentlich keine große Schwierigkeit: Es ging um eine einfache Einzahlung, bei der mir ein Kollege zeigte, wie alles funktionierte und mir immer zur Seite stand. Am Anfang war ich so aufgeregt, dass ich keinen Ton herausbekam, weil alles so neu war. Das kannte ich überhaupt nicht von mir, weil ich gerne und viel rede. Doch nach kurzer Zeit legte sich die Anspannung, ich konnte auch schon einige Sachen ganz allein und steigerte mich in meinen Aufgaben und sprach Leute z.B. auf „PS-Lose“ an. Übung macht den Meister und bei jedem Mal wird man sicherer und lernt von ganz allein dazu. Schon am Anfang geht man mit in Beratungen hinein und hört aufmerksam zu, was natürlich keine Schwierigkeit darstellt, bis man selbst an der Reihe ist 😉 Ich hatte mir für den Anfang einen Ordner angelegt, in dem ich alles wichtige, wie Produkte oder Sachen, die ich mir merken wollte, ablegte und so mich gut auf Gespräche vorbereiten konnte. Ich führte am Anfang die Einleitung in das eigentliche Gespräch, bis ich mir mit etwas Mut zutraute das Gespräch komplett zu führen, natürlich immer mit Hilfe eines Mitarbeiters. Dadurch ist es auch kein Problem, wenn man in der Beratung etwas nicht weiß oder eine Frage nicht gleich beantworten kann. Ach übrigens, mein erstes richtiges Gespräch war an meinem 18. Geburtstag, was echt cool war, weil mein Kunde nicht viel älter war als ich selbst 🙂

Die besten Tipps für die ersten Kundengespräche sind leicht zu merken :

  • ruhig bleiben, jeder Kunde ist ein Mensch wie du und ich
  • aus Fehlern lernt man, dafür sind wir ja Auszubildende 😉
  • Tipps der Kollegen umsetzen
  • Kritik annehmen und nicht drüber ärgern, jeder Tipp bringt dich weiter und man kann nicht gleich alles richtig machen
  • Lob annehmen
  • Ansprachemöglichkeiten mit dem Ausbilder besprechen und selbst erkennen
  • auf Kundengespräche vorbereiten
  • „Sei du selbst!“ – jeder Kunde wird es bemerken, wenn du dich verstellst
  • Seid mutig, offen und traut euch was zu
  • Nicht vergessen: „Übung macht den Meister!“

Und alles Andere kommt dann von ganz allein. Man lernt alles, ob in der Geschäftsstelle oder in der Berufsschule.

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