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Und aller drei Monate grüßt die Hausarbeit

Sobald die drei Monate an der Hochschule und somit das Semester geschafft sind, heißt es für mich: An die Arbeit! – Und das gleich in zweifacher Hinsicht.

Zum einen werde ich zunächst wieder in einer Geschäftsstelle oder Abteilung unserer Sparkasse eingesetzt, um das Erlernte aus der Theorie in der Praxis anzuwenden. Allerdings muss ich nebenbei auch einen Praxistransferbericht (kurz: PTB) schreiben – eine Hausarbeit, bei der ich ebenfalls einen Bezug zwischen der Theorie und der Praxis herstellen soll.

Dafür reiche ich stets 3 Themenvorschläge ein, wovon mir dann ein Thema durch das Fachrichtungsbüro der Hochschule zugeteilt wird. Im ersten Semester habe ich über das Ausbildungsmarketing der Sparkasse Elbe-Elster geschrieben. Ein Thema, das auch Spaß gemacht hat, da Marketing für mich ein sehr interessantes und lebhaftes Gebiet  ist. In meinem zweiten PTB stellte ich das Pfändungsschutzkonto vor.

Aktuell bin ich dabei, die Entwicklung des Bausparens in der Niedrigzinsphase auszuwerten. Da es bereits mein dritter PTB ist, konnte ich schon etwas Routine gewinnen. In diesem Beitrag möchte ich Euch kurz vorstellen, wie ich beim Verfassen einer Hausarbeit vorgehe – vielleicht könnt ihr Euch ja etwas daraus mitnehmen.

– Themenwahl: Wenn Du die Chance wie ich hast, Themen vorzuschlagen, dann wähle die Themen, die Dich interessieren. Denn was gibt es Schlimmeres, als über etwas zu schreiben, bei dem Du nur die Hälfte verstehst?

– Literaturrecherche – Literatur beschaffen: Sie ist das A und O der ganzen Hausarbeit. Suche Dir verschiedene Quellen zu Deinem Thema – Bücher, E-Books, Artikel in Fachzeitschriften … Ich schaue dazu im Vorfeld immer bei „Google Scholar“, um mir einen ersten Überblick über die vorhandenen Quellen zu verschaffen.

– Literaturrecherche – Literatur untersuchen: Anschließend verschaffe ich mir dann in der Literatur, für die ich mich entschieden habe, einen Überblick über die verschiedenen Unterkapitel, die es zu meinem Thema gibt. Dabei mache ich mir Notizen zu den einzelnen Themen.

– Erste Grobgliederung: Nachdem ich nun einen Einblick in mein Thema bekommen habe, entwerfe ich die erste Gliederung. Die meisten Professoren/Lehrer wollen diese dann auch zu sehen bekommen und geben dann im Anschluss noch Hinweise und Wünsche. Wenn das OK dann ihrerseits kommt, kann es losgehen!

Rohfassung: Nun kann das Schreiben beginnen und das Wissen aus der Literaturrecherche angewandt werden. Hierfür habe ich mir angewöhnt, zunächst die einzelnen Kapitel abzuarbeiten. Wenn Du mal Schwierigkeiten mit einem Unterkapitel haben solltest, pack es zur Seite und mach mit den Kapiteln weiter, die Dir leichter fallen! Außerdem schreibe ich die Einleitung immer zum Schluss, da ich dann einen guten Überblick über mein Thema habe und das Schreiben der Einleitung so besser gelingt. Wichtig ist, immer die Quellen anzugeben, aus denen Du Dein Wissen nimmst. Dazu gibt es verschiedene Vorschriften, die aber von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein können.

Der Feinschliff: Wenn die Rohfassung der Arbeit fertig ist, gehe ich die Arbeit noch einmal Schritt für Schritt durch und überarbeite Ungenauigkeiten noch einmal bzw. arbeite am Ausdruck. Außerdem bitte ich immer nochmal meinen Freund, meine Eltern oder Freunde, über meine Arbeit zu lesen – denn Kleinigkeiten übersieht man immer. Dabei hilft es mir besonders, wenn ich die Arbeit in ausgedruckter Form vor mir habe.

Für meine Hausarbeiten muss ich immer bestimmte Richtlinien der Hochschule einhalten. Dabei gibt es Vorschriften für die Angabe der Quellen, Fußnoten, Schriftgröße, Seitenränder, etc. Hier rate ich Euch, das System von Anfang an anzuwenden und durchzuziehen. Denn dann habt Ihr am Ende nicht mehr so viel Arbeit.

Das war’s erst einmal von mir. Ich hoffe, ich konnte Euch einen guten Einblick geben.

Viel Erfolg beim Schreiben 😉

Jule

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