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Hoch hinaus und abgehoben!

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Letzte Woche am 22.06. flogen Julia und ich aufgrund unserer guten Leistungen in der Zwischenprüfung als Belohnung nach Bonn zur Hochschule der Sparkassen Finanzgruppe, um am Young Talents Day teilzunehmen. Jetzt fragt ihr euch sicher was machten wir denn da?
Ganz klar: viel Neues lernen! Klingt jetzt vielleicht langweilig, war es aber sicher nicht, denn die Dozenten eröffneten uns ganz andere Themengebiete bezüglich Wertpapiere, Immobilien, Geld und modernen Technologien.
Erst recht wenn es auf eine sehr leichte und lustige Art und Weise rübergebracht wird. Besonders gut gefielen mir die praktischen und kreativen Beispiele zu schwierigen Fachthemen. Und das Fliegen, ich liebe Fliegen 😍

Aber mal ganz von vorne:
Früh um 4 Uhr startete die Reise für Julia in Herzberg, um mich dann um 5 Uhr in Luckau einzusammeln, viel zu früh, wenn ihr mich fragt 🙈
Von da an ging es dann gemeinsam in Richtung Flughafen Berlin/Schönfeld und genau da sollte das Abenteuer bereits beginnen. Denn manchmal ist das Sprichwort „Frauen sind orientierungslos“ wirklich richtig, vor allem wenn es zwei Frauen wie wir 🙈😅 Gefühlte 100mal fuhren wir um den Flughafen herum, um einen geeigneten Parkplatz zu finden 🙈
Nach der erfolgreichen Parkplatzsuche und der Diskussion “Was darf man überhaupt alles mit in das Flugzeug nehmen“ ging der Flug um 8:25 Uhr, leider ohne meine geliebten Gummitiere, los . ✈️
Ca. eine Stunde später waren wir dann also in Bonn gelandet und stiegen in das erste Taxi, das wir finden konnten. Es brachte uns auf dem direkten Wege zur Hochschule. 🚖
Dort startete es dann mit einem gemütlichen Kaffeeempfang, um erstmal anzukommen und sich gegenseitig kennenzulernen. Am Young Talents Day hat man nämlich nicht nur die Möglichkeit, sich zu informieren und Vorträge anzuhören, sondern auch sich mit vielen anderen Auszubildenden und Jungangestellten aus anderen Sparkassen zu unterhalten.
Dann gab es eine Begrüßung vom Rektor, der etwas nervös wirkte, aber es war ja nun mal auch der erste Young Talents Day und viele Jugendliche kamen von weit her, ich meine, ich hatte auch eine Anreise von 398 km und Julia von unschlagbaren 453km (Luftlinie).

Unsere erste Veranstaltung lautete dann „Nachhaltiges Investieren an Wertpapierbörsen„. Das war total interessant, weil unsere Gesellschaft in den letzten Jahren bewusster wurde, wie wichtig Nachhaltigkeit ist. Doch warum investieren wir dann nicht in Branchen, die nachhaltig arbeiten?! Viele dieser und ganz anderer Fragen wurden uns dabei beantwortet. Weiter ging es mit dem Vortrag „Immobilien: Solides Investieren oder Preisblase?“. Wer die Wirtschaftslage stetig verfolgt, der weiß, dass die Zinsen zur Zeit im Keller sind, was natürlich ideale Bedingungen zum Hausbauen bietet. Doch würde das immer so bleiben, was passiert dann mit unseren Grundstücken und Gebäuden? Sind die bald nichts mehr wert? 😱
Hab ich euer Interesse geweckt? Ist schon ganz schön interessant, oder?
Danach gab es erstmal Mittag und was für eins: ein riesiges Buffet wurde für uns hergerichtet und das war sooooo lecker 😋
Dann gingen wir über zu der Frage „Was wird aus unserem Geld?“. Das war wahrscheinlich der greifbarste Fachvortrag für alle, da sie uns alle unmittelbar betrifft. Was passiert in Zukunft mit unserem Geld? Ist das eigentlich sicher? Was ist besser, Inflation oder Deflation? Viele Fragen, die uns Bankkaufleuten manchmal an den Kopf geworfen werden. Hier auch nochmal ein Lob an den Professor, der das Thema mehr als amüsant rüberbringen konnte, sodass man gar nicht anders konnte, als die ganze Zeit aufmerksam und gespannt zuzuhören.
Der letzte Fachvortrag handelte von “Fintechs: Konkurrenz oder Kooperation?“. Im Rahmen der Digitalisierung werden natürlich auch Bankgeschäfte aufbereitet, um schnell und direkt online vom Kunden getätigt zu werden. Sei es eine Kontoeröffnung oder der Abschluss einer Versicherung, alles machen wir heute parallel im Internet. Und genau das beinhaltete die Präsentation.
Während den Pausen und am Schluss der Veranstaltung konnte man sich zum Studium beraten lassen, was für mich und Julia in Zukunft vielleicht auch nochmal eine Rolle spielen wird.

Aber damit wären wir noch lange nicht am Ende unseres Tages:  der Rückweg stellte sich als schwieriger heraus als vorher geahnt, denn von Gewitter, Sonnenschein, Stau und riesigen Umwegen war alles dabei.
Zum Glück kamen wir dann auch gegen 18:00 am Flughafen an und hatten noch etwas Zeit, um auszuruhen,  bevor wir den Rückflug antreten sollten. Um 20:45 Uhr sollte dann unserer Flieger zurück nach Berlin gehen. „Aber denkste“ sagte sich Mutter Natur in Berlin. Denn dort ging schon die halbe Welt unter, während wir noch die letzten Sonnenstrahlen genossen. Es gewitterte und stürmte unaufhörlich, so durfte unser Flieger nicht pünktlich starten. Aus 20:45 Uhr wurden dann 21:30 Uhr, 22:55 Uhr bis wir letztendlich wirklich erst um 1:30 losfliegen konnten.✈️

Somit waren wir am Ende auch erst um 4 Uhr zurück in Luckau und um 5 Uhr zurück in Herzberg. Ich glaube, ich war auch noch nie so froh, in mein Bett zu fallen und zu schlafen. So kaputt war ich schon lange nicht mehr! 🙈
Aber selbst die lange Verspätung konnte uns am Ende die gute Laune nicht nehmen, denn wir hatten einen wirklich schönen Tag. 😅☺
Und wer weiß, vielleicht seid ihr die nächsten, die dorthin fliegen dürfen 😉

Lasst’s euch gut gehen! 😋

One Comment


  1. Oli

    29. Juni 2017 at 14:25

    Wunderbarer Artikel und spannend geschrieben, vielen Dank dafür.

    Antworten

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