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Mein erster Urlaub als Azubi – Leidenschaft im Winter

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Elbe-Elster ist ja nicht als Ski-gebiet bekannt. Wie ich aber trotzdem eine unglaublich schöne Zeit im Schnee hatte, erfahrt ihr jetzt.

Da es der erste Winterurlaub während meiner Ausbildung bei der Sparkasse ist, sollte es besonders sein aber nicht mein gesamtes Azubi Gehalt aufbrauchen.
Nach kurzer Überlegung entschied ich mich daher für einen spontanen Ausflug mit ein paar Freunden!
Wir mussten nicht viel mitnehmen, da es nur ein dreitägiger Trip nach Österreich werden sollte. Wir fuhren stolze sieben Stunden mit dem Auto nach Mayrhofen im Zillertal wo wir uns eine kleine aber feine Hütte gemietet hatten. Wir alle dachten das gleiche, als wir nach unserer Ankunft erst einmal die Aussicht genossen. „Was für ein schönes Tal!“. Als wir uns von der Anreise erholt und einen Glühwein geschlürft hatten, zogen wir uns warm an und fuhren eifrig zum Snowpark ganz in der Nähe.

Vor Ort gab es ein Snowboard Verleih, wo wir uns als erstes die passenden Schuhe ausliehen.
Zu einer guten Ausrüstung gehört natürlich auch ein Helm, denn mit dem Snowboard kann man über 70 km/h erreichen und eine Sekunde Unachtsamkeit kann dann schon richtig gefährlich werden.
Danach fragte uns der Snowboardverleiher mit welcher Beinstellung wir fahren (Stance). Damit meint er, ob der Linke Fuß beim fahren Vorne steht (Regular) oder der rechte Fuß (Goofy). Es gibt verschiedene Brettgrößen, am besten ist es, wenn die Länge des Brettes genau der Körpergröße entspricht. Daraufhin erhielten wir die passenden Snowboards. Komplett ausgerüstet und gut gelaunt ging es dann auch endlich auf die Piste. Ich schnallte nur noch die Schuhe an das Brett fest, atmete einmal tief ein und schlitterte die Piste hinunter.

Na gut, so einfach ist es vielleicht doch nicht! Denn die erste Kurve brachte mich schon zu Fall, da ich zu schnell war. Für einen Außenstehenden sieht es manchmal sehr einfach aus, es erfordert aber Geschicklichkeit und Übung. Man braucht schon ein wenig Balance und Gefühl, um nicht aller zehn Meter zu stürzen :b. Zum Glück sind dies nur anfängliche Schwierigkeiten. Mit der Zeit kommt die Erfahrung und es macht immer mehr Spaß.
Denn je mehr du übst, umso sicherer kannst du über den Schnee gleiten und neue Tricks probieren.
Zum Glück konnten wir uns zwischen den abenteuerlichen Abfahrten in der Seilbahn entspannen, denn so ein ganzer Nachmittag in den Bergen ist ganz schön anstrengend und macht hungrig :).
Es ist auf jeden Fall ein sehr befreiendes Gefühl im weißen Schnee zwischen Gebirgsriesen seine Streifen im Schnee zu ziehen.
Damit war der Winterurlaub ein voller Erfolg.
Mit etwas Muskelkater aber ohne Verletzungen traten wir zufrieden die Heimreise an.
Schluss endlich kann ich nur jedem empfehlen, es einmal mit dem Snowboarden zu versuchen, besonders Menschen, die gern Adrenalin im Blut spüren möchten.

P.S.: Wer dafür nicht extra in den Winterurlaub fahren möchte und erstmal üben möchte, sollte einfach im Snowtropolis in Senftenberg vorbei schauen. Dort kannst du es in einer Halle die eine 130 m lange Abfahrt beinhaltet, sogar im Sommer mal ausprobieren.

 

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